Bundestagswahl

Hochburgen und Schwachpunkte im Kreis Düren

Die Hochburg der Alternative für Deutschland im Kreis Düren ist Irresheim (Ortsteil von Nörvenich). Hier erzielte die AfD 8,22%  (das entspricht allerdings lediglich 6 Stimmen). Auf den Plätzen folgen HeimbachBlens (12 Stimmen, 7,84%) und DürenMariaweiler (79 Stimmen 7,48%).
In über 40 Ortsteilen im Kreis wurden 5 Prozent überschritten, starke Ergebnisse gab es insbesondere in und um die Nörvenicher Kerngemeinde, in Teilen Dürens sowie in der Eifel. Bester Ortsteil im Nordkreis ist mit 7,05% Merzenhausen (Jülich, 11 Stimmen). In 14 Ortsteilen wurde die AfD drittstärkste Partei, auch in größeren Ortsteilen wie Huchem-Stammeln (Niederzier, 77 Stimmen, 6,08%), Arnoldsweiler (Düren, 70 Stimmen, 5,52%) und Merken (Düren, 66 Stimmen, 5,41%).
Schlechtester Ortsteil ist Welz (Linnich), hier gab es nur eine Stimme (0,34%). 2 Prozent wurden nur in 11 kleineren Ortsteilen unterschritten, im Bereich zwischen 2 und 3 Prozent befinden sich aber auch Teile der Jülicher und Linnicher Kernstadt.
Eine auffallend schlechte Performance gab es auch bei den Briefwahlen. In Aldenhoven, Heimbach und Inden bildet der Briefwahlbezirk sogar das Schlusslicht. Zum Beispiel wählten in Aldenhoven nur 2,37% der Briefwähler die AfD, weniger als im schlechtesten Ortsteil (Siersdorf, 2,40%), der Gemeinde-Durchschnitt liegt bei 3,31%, im Ortskern wählten 4,23% und in Dürboslar sogar 5,30% die AfD. Der Schlussspurt der AfD in den letzten Wochen kam für die Briefwähler (in Aldenhoven 31 Prozent aller Wähler) leider zu spät. Noch extremer sind die Unterschiede in Heimbach.

Hier gibt es die vollständige Liste der Ortsteilergebnisse.

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