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Bernd Essler: Düren wächst

Bernd_Essler_h200von Bernd Essler,
Fraktionsvorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) im Stadtrat von Düren, und Kandidat der AfD bei den Bürgermeisterwahlen in Düren am 13.9.15. Gleichzeitig stellv. Sprecher des AfD-Kreisverbands Düren.
Düren, den 21. Mai 2015

 

Schon vor Jahren hat Düren seinen Traum begraben, Großstadt zu werden. Im Gegenteil, gerade die Kategorie von Gutverdienern im mittleren Lebensalter wandert aus Düren ab. Jetzt aber ist neues Bevölkerungswachstum zu verzeichnen. Die Bundespolitik hilft. Dieses Jahr werden voraussichtlich 500 neue Einwohner begrüßt werden. Und wenn die Dynamik so anhält, werden es 2016 sogar noch mehr sein.

Einen negativen Nebeneffekt hat dieses Wachstum leider. Es kostet Geld, und zwar viel Geld, finanziert über den städt. Haushaltes, der ohnehin schon defizitär ist. Ende diesen Jahres werden die Neuzugänge an Einwohnern ca. 27 Mio € pro Jahr direkt und indirekt an Kosten verursachen, von denen ca. 20 Mio € jährlich von der Stadt Düren selbst getragen werden müssen zu Lasten anderer Aufgaben, die die Stadt dann nicht mehr erfüllen kann und zu Lasten der weiter steigenden Verschuldung, die aufgrund der verfehlten Investitionspolitik der Stadt ohnehin schon bei über 300 Mio. € liegt. Man kann getrost davon ausgehen, dass pro 1000 Neuzugängen der städt. Haushalt mit jährlich 20 Mio € belastet wird, eine Zahl, die fast so groß ist, wie die Ausgaben der Stadt Düren für ihr gesamtes Personal von ca. 1100 Mitarbeitern. Hält diese Zugangsdynamik über längere Zeit an, wird der städt. Haushalt auf diese Weise gesprengt.

Der kundige Leser ahnt bereits, weshalb Bevölkerungswachstum Kosten verursacht. Durch die Migrationspolitik der Bundesregierung werden der Stadt Düren permanent steigende Zahlen von Migranten zugewiesen, die aber nur zu einem Bruchteil aus Krisen- oder Kriegsgebieten stammen, in der Mehrzahl jedoch aus sicheren Herkunftsländern. Wirtschaftliche Motive stehen im Vordergrund der Migration, was verständlich ist, wenn man die Lebensumstände in diesen Herkunftsländern kennt. Gemeint sind vor allem die jugoslawischen Nachfolgestaaten und Albanien. Migranten aus Kriegszonen spielen praktisch keine Rolle, sondern dienen der Politik nur als Vorwand, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Alle diese Leute müssen untergebracht und verpflegt werden. Sie müssen ärztlich versorgt werden und fast alle haben den Wunsch, für immer bei uns zu bleiben. Sie müssen deshalb integriert werden, was bedeutet, dass sie unsere Sprache erlernen müssen und sie müssen unserem Bildungsniveau angepasst werden, damit sie überhaupt eine Chance auf unserem Arbeitsmarkt haben und nicht dauerhaft von unseren Sozialleistungen abhängig bleiben. Nur dann werden wir unserer Verantwortung für diese Menschen gerecht.

Mit dieser undifferenzierten Zuwanderungspolitik der Bundesregierung wird aber über kurz oder lang ein sozialer Sprengstoff geschaffen, der unsere Gesellschaft überfordert. Und am Ende werden diejenigen darunter leiden, die unseren Schutz und unsere Fürsorge wirklich verdienen, nämlich die Kriegsflüchtlinge.

Düren wächst und wird dafür bezahlen und leiden.

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