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Bernd Essler: Was ein SPD-Spitzenpolitiker zur deutschen Einwanderungspolitik sagte

von Bernd Essler,
Fraktionsvorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) im Stadtrat von Düren, und Kandidat der AfD bei den Bürgermeisterwahlen in Düren am 13.9.15. Gleichzeitig stellv. Sprecher des AfD-Kreisverbands Düren.

 

Ich kann dieses heuchlerische Gerede unserer Spitzenpolitiker zur Migrations- und Asylpolitik nicht mehr hören. Auf der Ebene der Bundes- und Landespolitik herrscht in dieser Frage inzwischen das nackte Chaos. Angeblich war mal wieder alles nicht vorauszusehen und unerwartet und angeblich ist alles und jeder überfordert. Die Überforderung kann man bejahen. Das gilt sowohl für die Bundeskanzlerin als auch ihren Minister De Maiziere. Das war er auch schon in allen anderen Ämtern, die er vorher innehatte. Das gilt aber auch für die Politiker aus den Reihen der SPD oder der “Linken“, die sich allmählich Sorgen um ihr Wahlvolk machen.

Nachfolgend zitiere ich einen SPD-Spitzenpolitiker (nein, nicht Thilo Sarrazin. Auflösung am Ende des Artikels). Vor ca. 10 Jahren übermittelte dieser Sozialdemokrat der Presse folgende Botschaft:

„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.“

Und weiter heißt es in dieser Botschaft:

„Deutschland habe sich damit in den vergangenen 15 Jahren übernommen. Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren. Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist. Es sei deshalb falsch, Ausländer für die Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen. Diejenigen, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollten oder könnten hätte man besser draußen gelassen.

Wie recht dieser Politiker bereits vor 10 Jahren hatte und alle haben dem damals zugestimmt. Da aber bereits das Kurzzeitgedächtnis eines Durchschnittspolitikers eine Halbwertszeit von nur wenigen Stunden hat, kann man erst recht von einem Bundespolitiker nicht viel mehr als einen Tag verlangen. Oder um ein angebliches Zitat eines Alt-Bundeskanzlers zu verwenden: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Helmut Schmidt (Quelle: Focus 2005)

Ich hoffe, Sie erinnern sich, wer die obigen Aussagen von sich gegeben hat. Bevor jemand einen Shitstorm loslässt, hier die Auflösung: Die Aussagen entstammen einem Focus-Interview mit Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) im Juni 2005.

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