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Bernd Essler: Die aktuelle Gefährdungslage in Deutschland

von Bernd Essler,
Vorsitzender der Fraktion der Alternative für Deutschland (AfD) im Stadtrat von Düren und Sprecher des AfD-Kreisverbands Düren.

 

 

Das [Fußball-Freundschaftsspiel Deutschland-Niederlande]  sollte … als Symbol dienen für die Botschaft „Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir haben keine Angst, wir machen weiter und lassen uns von Euch nicht einschüchtern. Wir können für die Sicherheit der Bürger garantieren“. Dazu wurde das Spiel im Vorfeld mit jeder nur denkbaren Symbolik aufgeladen, inclusive Kanzlerin und großer Gesten.  …  Die Nachricht, die durch die Absage JETZT in die Republik schallt ist das exakte Gegenteil …: „Wir schaffen es nicht einmal unter Aufbietung aller Kräfte, einer Verfünffachung der Sicherheitsbeamten und der höchsten Sicherheitsstufe, eine öffentliche Veranstaltung größter Symbolik sicher durchzuführen! Entschuldigung, wir können die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland selbst unter Aufbietung aller zur Verfügung stehender Kräfte nicht mehr garantieren!“ Dirk Müller – Cashkurs (offizielle Facebook-Seite)

Leider bleiben die Politiker immer nur vage. Keiner redet wirklich Klartext. Dabei kann man doch aus den Berichten des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes genügend Fakten ableiten. Die sind allerdings erschreckend. Ein Faktencheck:

  • Salafisten: Innerhalb weniger Jahre ist die Zahl der in Deutschland agierenden Salafisten auf 8.000 angestiegen. Die Anschläge von Paris haben in der deutschen Szene großen Jubel ausgelöst. Die Sicherheitsdienste sind besorgt, dass sich aus dieser Szene nun viele animiert fühlen, diesen Tätern nachzueifern.
  • Ausbildung im Irak und in Syrien: Anfang dieses Jahres waren es erst 270, von denen man festgestellt hat, dass sie ausgereist sind. Mittlerweile sind es schon 740, von denen 240 wieder zurückgekehrt sind. 70 haben Kampferfahrungen gesammelt. Das sind potentielle Killer, die hier unter uns leben. Und sie werden bald zahlreicher werden. Jeder Einzelne ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. In Frankreich sind es bereits Tausende und selbst in dem kleinen Land Montenegro sind es bereits 300 Personen.
  • Nachwuchsreservoir „Flüchtlinge“: Unter den hunderttausenden zugewanderten Migranten in Deutschland sind nur verhältnismäßig wenige Personen, die im Verdacht stehen, terroristischen Hintergrund zu haben. Es sollen bisher 10 Personen sein. Größer ist die Gefahr, dass aus diesem Potential Personen für die Terrororganisationen angeworben werden. Wenn die Unzufriedenheit unter den Migranten wächst, wird auch die Erfolgsquote für die Terrororganisationen größer.
  • Fehlende Grenzkontrollen: Der Fall des montenegrinischen Waffenkuriers, den man nur zufällig in Bayern auf dem Weg nach Paris mit Kriegswaffen erwischte, zeigt, dass man in Europa heutzutage mühelos viele Grenzen überwinden kann, ohne dass man eine ernsthafte Kontrolle fürchten muss. Die Waffen kommen scheinbar ungehindert in die Schengen-Zone. Die Kämpfer sind auch schon da.

Düren, den 16. Nov. 2015

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