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Kann sich die Stadt Düren die Erweiterung des Papiermuseums leisten?

2016_11_13_papiermuseumEin Bericht von Konstantinos Andreopoulos aus dem Verkehrs- und Bauausschuss vom 9.11.2016

Wer auf der August-Klotz-Straße unterwegs ist und am Museum vorbeifährt, kann die Verschalung
des Neubaus sehen. Es wird wohl ein hässlicher Bau werden! Die Formen sollen an gefaltetes
Papier erinnern und die Fenster sehen aus wie Schießscharten. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Das eigentliche Problem sehe ich aber in den Kosten.
Laut Beschluss vom 16.12.2015 sollte der damals aktuelle Budgetbedarf inkl. Ausstellungsbedarf
bei 4,3 Mio Euro liegen.
Angesichts der Geldmittel, die zur Sanierung des Dürener Rathauses aufgewendet wurden,
erscheint mir das ein wenig optimistisch zu sein. Im Ausschuss wird schon von einer 20%igen
Kostensteigerung geredet und das wird wahrscheinlich nicht das Ende der Kostendiskussion sein.
Die Beteiligung von privaten Stiftern, LVR, Sparkasse und der Regionalen Wirtschaft sollte nicht
darüber hinwegtäuschen, dass das Museum auch laufenden Unterhalt kosten wird.
Der wiederum liegt ganz bei der Kommune und ich hege starken Zweifel, dass über die
Eintrittsgelder diese Kosten wieder hereingeholt werden.
Fazit: Hier wollen sich die politisch verantwortlichen der Stadt Düren ein Denkmal setzen ohne
dabei Rücksicht auf die Kosten und den Dürener Haushalt zu nehmen.

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