Frauke Petry

Frauke Petry: Klarstellung zum Thema Rente

13599913_1160340737351905_1763571631745324494_n„Liebe Freunde und Unterstützer,

wieder einmal gibt es Anlass, die in den Medien veröffentlichten Aussagen klarzustellen. Ich habe diese Woche der ‚Welt am Sonntag’ ein Interview gegeben, in dem es auch um das Thema Rente ging. Im Interview sind daraus nur stark gekürzte Aussagen zu lesen, die den Eindruck erwecken, die AfD wollte Renten kürzen und die Lebensarbeitszeit verlängern. Hier daher die vollständige Version meiner Aussagen zum Thema Rente:

Ich habe dabei ausgeführt, dass die aktuellen Zustände aufgrund einer über Jahrzehnte verfehlten Familien- und Rentenpolitik und vor dem Hintergrund der verfehlten Migrationspolitik zu steigenden Arbeitszeiten und sinkenden Renten führen werden und dass es daher gesellschaftlicher Kraftanstrengungen bedarf, um das Rentenniveau zu erhalten. Ich habe darauf hingewiesen, dass es die Aufgabe der Gesellschaft ist, für Junge, Alte und Schwache vorrangig zu sorgen.

Aus diesen Gründen sind gravierende Änderungen in unserem Rentensystem unbedingt erforderlich! Ein fertiges Konzept liegt uns noch nicht vor, weshalb wir dieses Thema auch auf dem letzten Parteitag nicht behandelt haben. Aber es gibt verschiedene Ansätze, die in der Diskussion sind. So z. B. eine Anlehnung das “Schweizer Modell” (Anhebung/Wegfall der Beitragsbemessungsgrenzen), betriebliche Altersversorgungen weiter auszubauen, starke finanzielle Entlastung von Familien mit Kindern, Rückführung von versicherungsfremden Leistungen, die seit 1957 aus dem Rententopf entnommen wurden usw.

Keineswegs ist es Ziel oder Konzept der #AfD, die Menschen bei immer weniger Rente immer länger arbeiten zu lassen!“

Die AfD ist angetreten, um auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen. Das Problem ist, dass die AfD sich hiermit natürlich keine Freunde macht. Das gilt für Themen, wie die steigenden Zahlen an Obdachlosen, Kinderarmut oder eben auch die jahrelangen Verfehlungen in der Rentenpolitik.

Die leichten Antworten der etablierten Politik, die Rente wäre gesichert durch die vielen „Fachkräfte“ die nun in unser Land gekommen sind und noch weiter hineinströmen, ist doch Augenwischerei. Nur, man muss es auch mal ansprechen dürfen.

Und dass das Rentensystem derart marode ist/gemacht wurde, dass nach dem jetzigen Budget es normalerweise nicht mal möglich wäre mit 98 in Rente zu gehen, ist leider eine Tatsache. Aber daran ist die AfD nicht schuld.

Wenn also die etablierten Parteien gleichzeitig Milliarden unseres Geldes ausgeben, die Renten jedoch immer geringer werden, so läuft hier etwas gewaltig falsch.

Wir sind aber scheinbar die einzige Partei, die das Gesamtkonzept kritisiert und ändern möchte. Dafür werden wir angefeindet.

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