AfD Kreisverband Düren

Die hundertjährige Machtmaschine und ihre Käfer (Georg Kalden Karbowski) – Teil 3

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Vorwort:

In der folgenden Serie lassen wir ein Mitglied zu Wort kommen, welches die Schrecken der kommunistischen Diktatur am eigenen Leib erleben mußte bis er in den 80er Jahren in die BRD fliehen konnte. Die Entwicklungen der letzten Jahre in Deutschland lassen dunkle Erinnerungen in ihm hochkommen. Er läßt uns teilhaben an seinen Erfahrungen und mahnt uns vor den Mechanismen, die eine Diktatur funktionieren lassen. Er erkennt teilweise Mechanismen aus der kommunistischen Diktatur wieder und hier sollten bei uns allen die Alarmglocken schrillen. Demokratie und Freiheit muß jeden Tag neu gelebt und verteidigt werden und dafür setzen wir uns als AfD ein. Ein Wiedererkennen von gewissen Mechanismen in der heutigen Zeit bedeutet keine Gleichsetzung mit der Schreckensherrschaft der Kommunisten von damals, aber es ist legitim und eine Pflicht von Demokraten darauf aufmerksam zu machen, um Fehlentwicklungen in unserem demokratischen Rechtsstaat von Anbeginn zu korrigieren.

„Die hundertjährige Machtmaschine und ihre Käfer“.                                             von Georg Kalden Karbowski

<<< TEIL 3 >>>

Wie schon auch damals kommt das Machtergreifen eines „Hauptdarstellers“ nicht durch seine überragende Persönlichkeit, wertvolle Charaktereigenschaften, beeindruckenden Intellekt oder besondere Talente zustande, sondern durch pures Glück, einfachen Zufall und das gekonnte hinterlistige Nutzen der Gelegenheit, seinem Vordermann in einem geeigneten Moment in den Rücken zu fallen. Es gibt dafür zahlreiche Beispiele, von denen Stalin, Breschnew, Putin oder Honecker nur die Spitze bilden. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Karriere der Tausenden von weiteren, kleineren Käfern, die sich mit weit kleineren Stückchen „des Stoffs“ abfinden seit einem Jahrhundert immer gleich zustande kommt. Genauso wie damals und aus dem gleichen Grund wie in der kommunistischen Zeit erfolgt auch bei uns die Vergabe der Ministerposten ohne Rücksicht auf Bildung oder Qualifikationen der Prätendenten. Es geht ja gar nicht um das Schaffen einer fähigen Regierung, sondern um Vergabe der gutbezahlten Posten an die treuen Politvasallen, die dafür sorgen werden, dass man selbst nicht vom Sessel runter geschubst wird. Der Fall der lustigen, mit mäßigem Verstand betroffenen Waffen-Uschi, die wahrscheinlich nicht mal weiß, welches Ende des Gewehrs gefährlich ist, spricht Bände und könnte auch genausogut aus der damaligen Zeit kommen. Dabei kann man nicht übersehen, dass diese auffällige Verbissenheit mit der diese Truppe ihre von oben politisch aufgesetzten Ziele zu verwirklichen probiert, genau an die bewährten Arbeitsmethoden der Politbüros der dunkelsten Stunden des Kommunismus erinnert. Das Ganze ähnelt einer überdimensionalen, monströsen und teuflischen Maschine, die hauptsächlich mit der Einhaltung des eigenen, die Vernunft betäubenden Rhythmus beschäftigt ist. Dafür werden fast alle zur Verfügung stehenden Mittel (u.a. unsere Steuern) verbraucht und ihre sichtbar bescheidende oder sogar ganz ausbleibende Effektivität ständig mit verschiedenen von außen zugefügten heimtückischen Gegenschlägen der politischen Gegner oder Weltkatastrophen mehr oder weniger gekonnt erklärt. Wie genau das zu der jetzigen Situation paßt, kann mittlerweile von keinem normal denkenden Menschen mehr übersehen werden.

Bekanntlich ging es dem Kommunismus auch nicht gut, da der andauernde politische Krieg mit dem ideologisch unterlegenen und hochaggressiven Feind aus dem Westen ständig ausgefochten werden mußte. Heute erleben wir hier wieder dasselbe, wobei lediglich ein paar Namen der angeblichen Feinde geändert, oder besser, der gegenwärtigen Situation angepaßt werden. Und wieder sind die Anderen schuld daran mit ihrer unberechenbaren, egoistischen und antidemokratischen, national orientierten Wirtschaftspolitik. Genauso wie damals werden sich auch heute unsere politisch degenerierten Apparatschiks nicht mit den wahren Gründen des gegnerischen Erfolges beschäftigen, sondern mit billigen Ausreden die Bevölkerung belügen und für dumm verkaufen. Aus diesen Lügen wird absurderweise mit der Zeit eine Doktrin, die am Ende die gesamte Wirtschaft lahmlegen wird. Wenn ich mich nur daran erinnere, welche Argumente die offizielle rote Nomenklatur damals gegen Reagan und die amerikanische Wirtschaft in Umlauf gebracht hat, dann weiß ich automatisch, dass es sich diesbezüglich nicht viel geändert hat und immer die gleichen Argumente gelten.