AfD Kreisverband Düren

Die hundertjährige Machtmaschine und ihre Käfer (Georg Kalden Karbowski) – Teil 6

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Vorwort:

In der folgenden Serie lassen wir ein Mitglied zu Wort kommen, welches die Schrecken der kommunistischen Diktatur am eigenen Leib erleben mußte bis er in den 80er Jahren in die BRD fliehen konnte. Die Entwicklungen der letzten Jahre in Deutschland lassen dunkle Erinnerungen in ihm hochkommen. Er läßt uns teilhaben an seinen Erfahrungen und mahnt uns vor den Mechanismen, die eine Diktatur funktionieren lassen. Er erkennt teilweise Mechanismen aus der kommunistischen Diktatur wieder und hier sollten bei uns allen die Alarmglocken schrillen. Demokratie und Freiheit muß jeden Tag neu gelebt und verteidigt werden und dafür setzen wir uns als AfD ein. Ein Wiedererkennen von gewissen Mechanismen in der heutigen Zeit bedeutet keine Gleichsetzung mit der Schreckensherrschaft der Kommunisten von damals, aber es ist legitim und eine Pflicht von Demokraten darauf aufmerksam zu machen, um Fehlentwicklungen in unserem demokratischen Rechtsstaat von Anbeginn zu korrigieren.

„Die hundertjährige Machtmaschine und ihre Käfer“.                    von Georg Kalden Karbowski

<<< TEIL 6 >>>

Infolge des von der Regierung angeleiteten Wandels erleidet die Bevölkerung eine tiefgehende Spaltung, die gleichwohl wiederum dem bereits erwähnten Machterhaltungstrieb dient. Da nur ein bestimmter Teil der Bevölkerung aus verschiedenen Gründen den tatsächlichen Ernst der Situation begreift, probiert er mit allen Kräften bewußt gegen diese Entwicklung zu steuern. Der Rest, besonders im Westen der Republik, will jedoch aus Trägheit, politischer und persönlicher Bequemlichkeit und wegen der andauernden und dort unbekannten politischen Indoktrination das Problem nicht sehen, wovon die gegenwärtige politische Regierung erneut profitiert. Damals im Ostblock organisierte die Regierung speziell geschulte Schlägertruppen, die unter dem Mantel der regulären Polizei die schutzlosen Demonstranten brutal verprügelten. Der Grund dafür war: Entmündigung der Bevölkerung und die Schaffung einer Diktatur. Die Massen sollten Angst bekommen auf die Straßen zu gehen und für ihre Rechte zu demonstrieren. So einfach war es damals. Heutzutage sehe ich eine „Antifa“ auf der Straße, die gewaltsam gegen mißliebige Andersdenkende vorgeht und versucht Veranstaltungen der AfD zu verhindern. Leider greift hier die Polizei (auf Weisung von oben?) nicht immer konsequent durch. Es gibt genügend Beispiele von verletzten AfDlern oder anderen Menschen mit abweichender Meinung.

Als 20-jähriger Student habe ich bereits in meinem Leben Bilder gesehen, die ich keineswegs zu vergessen vermag, und wünsche keinem Menschen damit konfrontiert zu werden. Die Wiederholung der ähnlichen Bilder von der um die Menschenwürde demonstrierende Bevölkerung in Stuttgart oder Berlin der letzten Zeit lassen mir jedoch keinen anderen Ausweg als gegen den sich seit über 10 Jahren in Deutschland anbahnenden Paradigmenwechsel aufzustehen. Aufstehen gegen eine durch partikulare Interessen getriebene Machtpolitik, die für die Machterhaltung (und natürlich für weitere Geldeinnahmen) vieles zu machen bereit ist. Viele Szenen in dem derzeitigen Theater sind mir leider bestens bekannt. Genauso weiß ich auch, dass dieses ekelhafte und abstoßende Theaterstück trotz seiner erschreckenden Tragikomik irgendwann endet und die Zuschauer nur sich selbst applaudieren werden. Die Darsteller werden dann wieder am sogenannten Runden Tisch um ausbleibende Hexenjagd bitten.