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Moschee muss wegen britischer Virusmutation geschlossen werden

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Da bei mehreren Fällen, die sich mit der britischen Variante des Coronavirus infiziert haben, eine Verbindung zur Fatih-Moschee auf der Veldener Straße festgestellt werden konnte, wurde der Betrieb nun eingestellt und alle Gebetsveranstaltungen fürs Erste abgesagt.
Hierbei handelt es sich übrigens um die gleiche muslimische Gemeinde, die noch am 15. Januar vom Ordnungsamt dabei erwischt worden ist, wie sie unter Nicht-Einhaltung der Regeln der Coronaschutzverordnung ein Freitagsgebet mit 400 bis 500 Gläubigen abhielt. Im Anschluss daran kam es zu einer hitzigen Debatte um das Verhalten der Gläubigen selbst als auch um den Umgang der Stadtverwaltung und namentlich des Bürgermeisters Frank Peter Ullrich (SPD) mit dieser Sache, weil nämlich der Presse und damit der Öffentlichkeit nicht von diesem Vorfall berichtet worden war.
Interessanterweise wird jetzt – trotz des offensichtlichen Fehlverhaltens der türkisch-islamischen DITIB-Gemeinde – jedem Gläubigen ein kostenloser Corona-Labor-Test spendiert. Das ist höchst ungewöhnlich: asymptomatische Kontaktpersonen werden laut Testverordnung im Normalfall überhaupt nicht getestet.
Diese Massentestung kostet dem Kreis und dementsprechend dem Steuerzahler eine Menge Geld, obwohl es hier um die gleichen Moscheebesucher geht, denen noch vor kurzem alle vom deutschen Staat aufgestellten Regeln völlig egal zu sein schienen.
Während also die Klärung des ersten Skandals vom 15. Januar politisch noch in vollem Gange ist, bahnt sich bereits ein zweiter an: nachdem die Stadtverwaltung die unerlaubten Versammlungen in keinster Weise sanktionierte und keinerlei Bußgelder verhängt hat – was aufgrund der schwere des Verstoßes sehr ungewöhnlich war – scheint sich jetzt die britische Virusmutation auf den Gottesdienst-Veranstaltungen verbreitet zu haben: und der deutsche Steuerzahler wird mal wieder zur Kasse gebeten.
Was uns besonders ärgert: die Kirchen im Dürener Umland halten schon seit Beginn der Pandemie keine großen Gottesdienste mehr ab und es wird seitens der Politik auch penibelst darauf geachtet, dass dem nicht so ist. Die muslimischen Gemeinden hingegen dürfen bis zuletzt Gottesdienste mit Hunderten von Gläubigen abhalten – und selbst wenn schwere Verstöße festgestellt werden, gibt es keine Sanktionen. Jetzt, da es kommt wie es kommen musste, und sich mehrere Gläubige nicht nur mit dem Wildtyp des Coronavirus, sondern auch noch mit der britischen Variante angesteckt haben, wird es für den Kreis richtig teuer.
Es ist zum wiederholten Male ersichtlich, wie sehr bei uns mit zweierlei Maß gemessen wird. Manche dürfen sich alles erlauben und die Politik schaut weg oder unterstützt das Fehlverhalten gar noch durch kostenlose Tests, andere wiederum müssen Bußgeld zahlen wenn sie einmal kurz die Maske runterziehen oder mit ihren Kindern zum Rodeln gehen. Diese Ungleichbehandlung lehnen wir ab!