Moscheen in Düren dürfen nach schweren Corona-Ausbrüchen wiedereröffnen

Pünktlich zum Ramadan genehmigen die Behörden die Wiedereröffnung der fünf Moscheen in Düren – wohl auch aus Angst davor, was blüht, wenn pünktlich zum wichtigsten Fest der muslimischen Glaubensgemeinde der Besuch der Gotteshäuser verwehrt bleibt. Gleichzeitig verzichten die Kirchen in Düren auf jede Form der Wiederaufnahme des Betriebs.
Der AfD Kreisverband Düren verfolgt die Causa schon seit Beginn an. Zunächst ging es um einen schweren Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung im Januar dieses Jahres in der Fatih-Moschee an der Veldener Straße. Kurz darauf kam es in mehreren Moscheen in Düren zu Ausbrüchen mit der britischen Corona-Virusvariante, einen Zusammenhang wollte das Gesundheitsamt dabei nicht sehen (https://www.aachener-nachrichten.de/…/haben-corona…).
Zunächst versuchte die Verwaltung die Vorkommnisse unter den Teppich zu kehren, bis eine Einstellung des Betriebs aufgrund der Fallzahlen unausweichlich war. Kostenlose steuerfinanzierte PCR-Tests in regelmäßigen Abständen waren die Folge, um das Infektionsgeschehen zumindest in Teilen noch nachvollziehen zu können.
Unser Kreisverband hat nicht nur auf diversen Kanälen als einzige Partei im Kreis durchgehend von der Vorfällen berichtet, sondern auch schriftliche Anfragen im Stadtrat gestellt, um wenigstens etwas Licht ins Dunkel zu bringen und die Verantwortlichen mit ihrer Geheimnistuerei nicht davon kommen zu lassen.
Jetzt setzt sich die Reihe fort und die Behörden kommen den Moscheen ein weiteres Mal entgegen. Es gibt keinerlei Strafen für irgendwen – weder für die Besucher der Moschee, welche die Corona-Auflagen missachteten, noch für die Betreiber. Zeitgleich werden Familien in Parks mit Bußgeld belegt und Sportplätze im Freien (!) werden geschlossen.
Zur Belohnung und als Abschluss der Serie dürfen die Moscheen – es war nicht anders zu erwarten – den Betrieb zum wichtigsten Fest des Islams wieder aufnehmen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!