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Bernd Essler zur Stadthalle Düren

Bernd_Essler_h200von Bernd Essler,
Fraktionsvorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) im Stadtrat von Düren
Düren, den 14. Januar 2015

 

Noch vor ein paar Tagen war ungewiss, ob das Erbbaurecht mit dem Grundstück der Stadthalle nicht zwangsversteigert wird und die Stadt Düren möglicherweise auf den Kosten von ca. 100.000 € sitzen bleibt. Im letzten Moment wurden die Gläubiger des Zwangsversteigerungsverfahrens befriedigt und die Stadt Düren hat nun wenigstens ihr ausstehendes Geld vereinnahmt. Mehr ist bisher nicht geschehen.

Und obwohl das so ist, balgen sich bereits die Alt-Parteien bereits um die Zuweisung des Erfolgs. Außer ihnen selbst weiß wahrscheinlich niemand, worin dieser Erfolg bestehen soll, denn mit dem Objekt selbst ist bisher nichts geschehen und bis etwas geschieht, wird noch lange Zeit vergehen.

Deshalb wird es Zeit, daran zu erinnern, dass die Alt-Parteien im Dürener Stadtrat, namentlich CDU/FDP sowie die SPD selbst die Ursache gesetzt haben für die mittlerweile mehr als Jahrzehnt andauernde Tatenlosigkeit. Sie allein haben das Problem verursacht, dessen Beseitigung sie sich nun berühmen. Schließlich muss man auch einem Totalversagen noch gute Seite abgewinnen. Zu Beseitigung des Problems haben sie dagegen nichts beigetragen. Im Gegenteil, auch zukünftig werden sie eher den weiteren Verlauf behindern als zum Gelingen beitragen, gleichgültig was mit diesem Grundstück noch geschieht. Das zeigt jedenfalls die in der Vergangenheit gemachte Erfahrung.

Wenn etwas auf dem Grundstück zukünftig geschieht, dann ausschließlich deshalb, weil private Investoren davon überzeugt sind, dass sie mit einem wie auch immer gearteten Projekt auf diesem Gelände Geld verdienen können. Der Stadtrat ist daran unbeteiligt. Er hätte in der Vergangenheit die Möglichkeit gehabt, dieses Problem z. B. mit der Hilfe der von der Stadt beherrschten Gesellschaft „Dürener Bauverein“ zu lösen, wenn man denn auf eine solche Idee gekommen wäre. Aber dazu fehlt es bis heute an konzeptioneller Vorstellungskraft, sowohl in dieser Gesellschaft wie auch im Rat.

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